Archiv der Kategorie: VMWare

Veeam und Qnap (Schreibcache)

Mal nach langer Abwesenheit wieder ein Post.

Hab hier eine TS-1253U-RP, Veeam Backup & Replication sowie ca. 4,5TB an VMs zum sichern.
Die Qnap habe ich mit Raid10 und 8 x 8TB Platten von Seagate bestückt.
2 Netzwerkports der Qnap habe ich per 802.3ad dynamic gebündelt und am HP-Switch einen Trunk mit LACP für die Netzwerkports eingestellt.

Soweit so gut, funktioniert alles wunderbar (vorerst). Nachdem ich den Backupjob eingerichtet hatte und ihn angestoßen ging es auch schon los mit ca. 55 MB/s (lt. Veeam). Bottleneck stand schnell auf Source, ok lass ma den Job erstmal durchlaufen.
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ESXi 5.5 – Klonen einer VM (meine/confuse Vorgehensweise) ohne vSphere Server

Habe am ESXi 5.5 ein VM mit Debian Wheezy (Debian-01) erstellt und will diese jetzt klonen, aber ohne vSphere Server.

2015-01-05_20h42_29

Als erstes den SSH Dienst am ESXi aktivieren und dann z.B. unter Windows mit Putty/Kitty verbinden und in den Ordner der
VMs wechseln
cd /vmfs/volumes/Raid10/

Dann den Ordner mit Inhalt kopieren:
cp -R debian-01/ debian-03/

Wir wechseln in den Ordner der neuen Maschine:
cd debian-03/

und listen mal den Inhalt auf:
ls -lh

2015-01-05_20h46_31

Dateien umbennen, aus 01 wird 03
ls -1 debian* | awk ‚{print „mv „$1“ „$1}‘ | sed s/01/03/2 | sh

2015-01-05_20h51_30

Rausfinden wo überall der Filenmae hinterlegt ist:
find . -type f -size -10000 -name „debian*“ | xargs grep debian-01

2015-01-05_20h52_16

In den Files wo der Name der alten Dateien hinterlegt ist durch den neuen Namen ersetzen:
find . -type f -size -10000 -name „debian*“ | xargs grep -l debian-01 | xargs sed -i ’s/01/03/g‘

Nachdem kann man am ESXi über den vSphere Client den Dateinspeicher durchsuchen und die
neue VM hinzufügen. Einfach auf die VMX-Dateie mit der rechten Maustaste und „Zur Bestandsliste hinzufügen“ auswählen.
Danach kann die Maschine gestartet werden.

2015-01-05_20h54_22

Ich werde mal versuchen das ganze noch komlizierte zu machen 😉

IOMeter-Test einer NetApp FAS2020 mit iSCSi für ein Projekt

Momentan muss ich für einen Kunden einen ausfallsicheren performanten Micrsoft SQL-Server zusammenstellen, aufbauen und dann auch später administrieren. Alleine die Hardware-Planung hat eine Menge Nerven und Zeit gekostet, so tief wollte ich in die Materie gar nicht einsteigen aber wenn man alles richtig machen will muss man manchmal auch tiefer gehen.

Der Kunde hat momentan zwei alte Windows Server 2003 x86 auf denen Datenbanken laufen, durch das ständige Wachsen ist das bestehende System langsam an seine Grenzen gekommen. Bzgl. Micrsoft SQL-Server gibt es eine Menge „Best-Practice-Witepaper“ für sowas, ich haben (unfreiwillig) einige davon gelesen um das Thema besser zu verstehen.
Mit einem Partner von mir wollte ich das zusammen machen dieser schwört auf die SAN’s von NetApp, also dachte ich mir ok probieren wir es bevor wir das Zeug gleich kaufen. NetApp war so net mir eine FAS2020 eine Woche zum testen zu überlassen. Ich habe mit IOMeter (Test’s liefen nur 60 Sekunden mit den selben Einstellungen) die maximale Performance der Geräte gemessen und war über das Ergebniss überrascht, aber seht selbst:

VM-Win-SRV-2k8 x64 Virtuelle Windows Server 2008 x64 in ESX 4.1 auf Fujitsu RX300S5 Bemerkung

iSCSI – 1GBit

32k 100% Read, 0% Random

32k 100% Write, 0% Random

NetApp FAS2020

Laufwerk

IO

MB

IO

MB

12 x 15k SAS Platten 300GB

E:

1311

40

829

25

Raid 4 mit 6 Platten

Lun 40GB

F:

1383

43

856

26

Raid DP mit 6 Festplatten

Lun 40GB

VM-Win-SRV-2k8 x64

Virtuelle Windows Server 2008 x64 in ESX 4.1 auf Fujitsu RX300S5

Bemerkung

iSCSI – 1GBit

32k 100% Read, 0% Random

32k 100% Write, 0% Random

NetApp FAS2020

Laufwerk

IO

MB

IO

MB

12 x 15k SAS Platten 300GB

E:

1285

40

873

27

Raid-DP mit 8 Festplatten

LUN 40GB

F:

1388

42

873

27

LUN 40GB

VM-Win-SRV-2k8 x64

Virtuelle Windows Server 2008 x64 in ESX 4.1 auf Fujitsu RX300S5

Bemerkung

iSCSI – 1GBit

32k 100% Read, 0% Random

32k 100% Write, 0% Random

NetApp FAS2020

Laufwerk

IO

MB

IO

MB

12 x 15k SAS Platten 300GB

E:

1417

44

948

29

Raid-DP mit 12 Festplatten

LUN 3GB

War nicht mehr Speicherplatz verfügbar!

Windows Srv 2k3 x86

Dell PowerEdge 2950 mit Windows Server 2003 x86, Perc 5/i Integrated

Bemerkung

Interne Platten

32k 100% Read, 0% Random

32k 100% Write, 0% Random

Interner Controller

Laufwerk

IO

MB

IO

MB

Raid 5 mit 4 x 15k SAS Platten 300GB
E:

2473,91

77,31

5505,51

172,05

Wie Ihr seht schmeichelt dies der NetApp FAS2020 nicht wirklich! Ich habe auch öfter mit einem NetApp-Techniker telefoniert aber keiner konnte sich erklären warum die Werte so gering waren. Lt. einer Aussage eines Vertrieblers sollte diese 13.000 IOPs schaffen, er wollte mir aber nicht sagen wie diese Werte geschafft worden sind bzw. konnte es nicht.

Kürzlich habe ich mit einem Bekannten gesprochen der setzt nur HP ein und hat mir das ganze mal etwas näher gebracht und vorgerechnet, wenn man davon ausgeht das eine 15k 3,5″ SAS 300GB alleine 200 IOPs schafft und diese mal 12 nimmt kommt man auf eine Wert von 2400 IOPs dann muss man noch etwas vom Raid usw. abziehen dann hast dann den wirklichen Wert. Mehr Platten (Spindeln) mehr Power ganz einfach. Er zeigt mir ein Merkblatt einer HP-SAN die schaffte ca. 19.000 IOPs aber nur mit 96 SAS Platten im Backround!

Diese Werte sind auch ohne Gewähr und ich übernehme dafür keine Garantie. Könnte auch an einer falschen Konfiguration liegen, aber das ist bis jetzt nicht geklärt.

Hier ist auch noch ein Link zu einer VMWare Communitie die sich mit dem Thema auch beschäftigt und jeder seine Ergebnisse postet:
VMware Communitie

Würde mich freuen, wenn ihr euere Werte hiermal postet evtl. vielleicht sogar von eurer FAS 2020.

Also für das ist die FAS2020 von NetApp für mich nicht die richtige SAN um den Kunden und auch mich zufrieden zu stellen.

ESX-VMWare – Nach SSL konfiguration im IIS7 unter Windows Server 2008 funktionieren VMWare-Tools nicht mehr

Ich habe eine virtuelle Maschine die auf einem ESX 3.5 läuft, in dieser virtuellen Maschine läuft ein IIS7 mit Windows Server 2008.
Nachdem ich ein Website mit einem SSL-Zertifikat ausgestattet habe, habe ich den Server neugestartet und dann ging nix mehr!

Die VMWare-Tools liefen nicht mehr und auch etliche Dienste starten nicht mehr und ließen sich auch nicht nachträglich starten. Mehrere Neustarts änderten dies nicht, erst dachte ich es war ein Windows Update das mir den Server zerstörte dem war aber nicht so. Da ich auch dies ausschliessen wollte, erstellte ich eine neue virtuelle Maschine und auch hier nachdem einspielen des SSL-Zertifikats verweigerte dieser seine Arbeit.

Ihr müsst in der Registry folgendes eintragen, neustarten und dann funktioniert der Server wieder:
1. Open Registry Editor
2. Navigate to HKLM\System\CurrentControlSet\Services\HTTP and create the following Multi-string value: DependOnService
3. Double click the new DependOnService value that you created
4. Enter CRYPTSVC in the Value Data field and click OK
5. After you have made this change, you will need to reboot the server.

Quellen:
VMWare-Communtiy
Microsoft

Wie immer auf eigene Gefahr und immer schön Backup machen…

VMWare – Der HA-Agent hat einen Fehler – vmware-aam lässt sich nicht starten

Folgende Fehlermeldung bekomme ich beim hinzufügen eines ESX zu einem HA:

Der HA-Agent hat einen Fehler : cmd addnode failed for primary node: Internal AAM Error – agent could not start.: Unbekannter HA-Fehler Fehler

Die Lösung des Problemes bei mir war:
Die DNS-Einstellungen in dem ESX zu kontrollieren und zu testen und auch den entsprechenden DNS-Server mit Forward-Einträgen und Reverse-Einträgen für die ESX’n zu versehen, diese haben bei mir gefehlt und anscheinend benötigt der vServer eine funktionierende DNS-Umgebung um auf die ESX’n zugreifen zu können.

Nachdem konnte ich den ESX-Server für das HA neukonfigurieren lassen, dadurch startet dann auch der vmware-aam Dienst ohne Probleme.
Zur weiteren Fehlersuche kann ich euch nur raten die Logs am ESX unter /var/log/vmware zu prüfen.

VMWare ESX-Server – Nach Update des ESX kann keine Verbindung mehr hergestellt werden!

Nach dem updaten des ESX-Servers von VMWare konnte ich keine Verbindung mehr per VI-Client, Web oder Infrastructure herstellen. Nach mehrmaligen Neustart des ESX-Servers und auch nach nochmaligem Updaten des Servers war immer noch keine Besserung in Sicht.
Per SSH konnte ich mich noch verbinden, dann habe ich überprüft welche Dienste am Server laufen und welche nicht, hab die laufenden neugestartet und die die nicht gestartet waren habe ich gestartet.
Nachdem ich den Dienst „saslauthd“ gestartet hatte konnte ich mich per VI-Client verbinden und die virtuellen Maschinen starten.

Befehl dazu:

/etc/init.d/saslauthd start

Der Dienst ist anscheinend für alle Anmeldung zuständig, nachdem start des Dienstes konnte
ich auch wieder auf die SAN über den ESX zugreifen.

VMWare ESX 3.5 – Per Script alle VMs herunterfahren und/oder starten

Folgendes: Wenn man nen ESX updateded muss man ggf. alle VM herunterfahren und den ESX auch neustarten und dann wieder alle VMs starten.

Ich habe jetzt schon eine Zeit gesucht nach etwas fertigem hab aber nix gefunden, dabei bin ich über folgenden Befehl gestolpert:

vmware-vim-cmd vmsvc/power.shutdown „VMID“

Dieser Befehl fährt eine VM herunter, sofern die VMWare-Tools installiert sind.
Gut weiter, folgender Befehl gibt alle VMs auf den ESX aus mit der entsprechenden VMID:

vmware-vim-cmd vmsvc/getallvms

Leider gibt er hier ziemlich viel aus und da ich nicht so Script bewandert bin um die gesamte Ausgabe zu beschränken lasse ich einfach eine Schleife laufen bei der er alles ausprobiert. Ich bekomme zwar Meldungen zurück das es einige VMs nicht gibt, was klar ist, aber im Grunde tut das Script was es machen soll. Es fährt alle VMs herunter oder auch wieder hoch.

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VMWare [ESX] – Fehler nach vergrößern der virtuellen Festplatte

Wieder was dazu gelernt:

Ich habe bei einer virtuellen Maschine die virtuelle Festplatte vergrößert mit „vmkfstools -X“, so weit so gut danach wollte die Maschine aber nicht mehr starten und brachte stattdessen folgende Fehlermeldung:
„Cannot open the disk ‚******‘ or one of the snapshot disks it depends on. Reason: The parent virtual disk has been modified since the child was created.“

 fehlermeldung

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